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ÖKOPROFIT – Werkzeug für Masterplan "100 % Klimaschutz-Kommune" Burbach im Siegerland

9. April 2013, Burbach

Die Gemeinde Burbach gehört zu 19 Kommunen, die 4 Jahre lang Bundesmittel durch die „Nationale Klimaschutzinitiative“ erhalten.

Mit dem Masterplan verfolgen die Burbacher das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen um mindestens 95 % bis 2050 (Referenzjahr 1990) und den Endenergiebedarf um 50 % bis 2050 zu senken.

ÖKOPROFIT ist ein Werkzeug, dieses Ziel zu erreichen.




11 Unternehmen und Einrichtungen beteiligen sich und untersuchen in den kommenden Monaten ihre Betriebs- und Geschäftsabläufe.

„Es ist wichtig, dass wir die Unternehmen und Einrichtungen hier vor Ort mit in die Aktivitäten einbeziehen“, unterstreicht Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers die Anstrengungen der Gemeinde im Hinblick auf die ehrgeizen Klimaschutzziele der Gemeinde Burbach. „Viele gehen beispielhaft mit guten Projekten voran. Andere haben durchaus noch Potenzial, dass es zu heben gilt“.
Ewers orientiert sich dabei an dem Zitat seines New Yorker-Amtskollegen Bloomberg. „Staaten reden – Städte handeln“ hatte dieser verkündet. „Die Gestaltung der klimatischen Veränderungen fängt vor Ort an“, sagt Ewers.

„Wenn Unternehmen den Ressourcenverbrauch reduzieren oder Abfälle vermeiden, dann hat dies zwei positive Aspekte“, weiß Klimamanager Martin Rabe. „Zum einem entlastet es die Umwelt, zum anderen werden effektiv Kosten für die Wirtschaft gesenkt.“ Wie das im konkreten Einzelfall funktionieren kann, dass erarbeiten die Vertreter der beteiligten Unternehmen und Einrichtungen in acht Themenworkshops.

„Es geht los bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter über die Prüfung des Rohstoffverbrauchs bis hin zu einem betrieblichen Umweltmanagement“, fasst Michael Homeyer, Projektleiter von B.A.U.M Consult zusammen. Er begleitet den Prozess und entwickelt mit den Verantwortlichen bei Betriebsrundgängen und mit Hilfe einer Bestandsaufnahme Vorschläge, die den Zielen von ÖKOPROFIT entsprechen.

Mit dabei sind

Im Interview mit den Vertretern Firmen kristallisierten sich erste Schwerpunkte heraus. Insbesondere die Energiekosten machen den Firmen zu schaffen. Deshalb ist es ein Anliegen, im Projektverlauf hier neue Ansätze zu suchen und zu finden. „Ziel ist es, zum Abschluss Maßnahmen aufzuzeigen, die Einsparpotenzial bieten und sich auch beziffern lassen“, fasste Michael Homeyer zusammen. Je nach Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens beteiligen sich diese mit einer Summe von 2.500 € bis 10.000 €.

Kontakt

Gemeinde Burbach, Klimamanager Martin Rabe, 02736/45-35, m.rabe@burbach-siegerland.de

 B.A.U.M. Consult GmbH, Michael Homeyer, 02381/30721-164, m.homeyer@baumgroup.de

 


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