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Zwischenbilanz von ÖKOPROFIT Vest Recklinghausen

04. März 2015, Haltern am See

Zur Halbzeit der fünften Staffel ÖKOPROFIT im Kreis Recklinghausen haben die zwölf beteiligten Unternehmen im Adolf-Schmidt-Bildungszentrum gemeinsam mit Kreisdirektor Roland Butz und dem Bürgermeister von Haltern am See, Bodo Klimpel, eine erste erfolgreiche Bilanz gezogen.

Auch der ÖKOPROFIT-Schirmherr und Schauspieler Martin Brambach erkennt, dass ÖKOPROFIT für die teilnehmenden Betriebe schon jetzt ein voller Erfolg ist:

"Liebe Frau Emming, lieber Herr Landrat, lieber Herr Bürgermeister und vor allem liebe Ökoprofitler es tut mir sehr leid, dass mir der Drehplan von einem der 3 Filme,die ich grade parallel drehe, einen Strich durch die Rechnung macht und anstatt bei Ihnen zu sein, muss ich in München Verbrecher jagen...ich habe mit Begeisterung gelesen ,was Sie alles bis jetzt schon umge-setzt haben ,mit welcher Kreativität sie sich in Ihren Firmen und Einrichtungen um ökologischeres Wirtschaften bemühen ...sie sind etwas ganz Besonderes...sie sind Vorreiter und Vorbilder, die belegen, dass ökologisches Handeln sehr wohl wirtschaftlich sein kann und das nicht nur langfristig! Ökologisches Wirtschaften muss Schule machen, ihr Vorbild muss Schule machen, wenn wir wollen, dass unsere Kinder noch einen Planeten bewohnen, der lebenswert ist. Und dabei zählt jeder Schritt, jede eingesparte Kilowattstunde, jede Form der Abfallvermeidung, jegliche Reduzierung von Schadstoffen hilft -und ich wünsche Ihnen und uns allen- von ganzem Herzen halten Sie durch und machen Sie weiter!!!mit lieben Grüssen Martin Brambach."  (Bildquelle: „Grimmepreis 2014  110“ von Krd)


Server und Sockenkraken

Die vorgestellten Maßnahmen reichen von „einfachen“ Aktivitäten wie der bedarfsgerechten Steuerung von Lüftungs- und Heizungsanlagen („Heizung komplett aus in den Sommermonaten“) oder Papiereinsparungen durch doppelseitiges Drucken und Verzicht auf Kopien bis hin zu technischen Maßnahmen wie der automatischen Absperrarmatur für den Druckpufferbehälter, Umstieg auf LED-Beleuchtung oder einer neuen Steuerung der Druckluftkompressoren. Die Versickerung von rund 470 m3 Regenwasser, das nun nicht mehr die Kanalisation belastet, rundet die Maßnahmenpalette zur Kostenreduktion von ÖKOPROFIT ab.

Besonders kreativ zeigen sich die teilnehmenden Schulen und Kitas, die mit Kunstwerken aus Müll - Stichwort: die Sockenkrake! - bis hin zu einem Orchester mit Instrumenten aus Abfall punkten.

Der „kleinste“ Teilnehmer - ein Ingenieursbüro - führt aktuell die Riege der Energieeinsparungen an: 25% des gesamten Strombedarfs werden bis 2016 einge-spart, indem man u.a. Server und Klimatisierung externalisiert. Temperaturreduktion in drei Serverräumen führt im größten Betrieb zu 30.000 kWh/a Reduktion. Eine Bildungsstätte spart durch eine geänderte Speisenausgabe jährlich rund 10 t an Speiseresten ein, die Rohstoffseite wird gerade noch berechnet. Bis zum Abschluss von ÖKOPROFIT im September 2015 arbeiten die Betriebe intensiv an der Maßnahmenumsetzung weiter.


(Quelle: Halterner Zeitung/Benjamin Glöckner)

Workshops mit aktivem Erfahrungsaustausch, eine tolle Gruppenstimmung gepaart mit den Vorort-Terminen, durchgeführt von den Beratern der B.A.U.M. Consult aus Hamm, machen den Erfolg von ÖKOPROFIT aus. Das kreisweite ÖKOPROFIT-Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative zwischen Dorsten, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen, Waltrop unter der Federführung des Kreises Recklinghausen, der das Projekt auch finanziell mit ZIRE Mitteln unterstützt. Die Handwerkskammer zu Münster, die Gelsenwasser AG und die Effizienz-Agentur NRW sind im Lenkungskreis von ÖKOPROFIT, das vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert wird.


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